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Dezember 10, 2007

Welt in Flammen

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 12:13

Ich glaube, ich schreibe zu viele Gedichte in letzter Zeit … o.O

Dunkelheit und schwarze Stille,
ein lauter Schrei, mein letzter Wille.
Ich rufe in die kalte Nacht,
Wer steht noch für die Tapferkeit,
Wer ist für den Kampf bereit?
Gib mir Stärke, gib mir Macht.

Alles, was mich jetzt noch hält,
Ist das Gute in der Welt.
Nur so wenig ist geblieben,
Wer greift das Schwert noch voller Stolz,
Wer bekennt sein Herz aus Gold?
keine Menschen, keine Liebe.

Regungslos, gelähmt von Krämpfen,
keine Kraft mehr noch zu kämpfen.
Keine Sinne mehr beisammen,
Was bringt beten oder fluchen?
Wo geht es lang, wo muss ich suchen?
und die Welt steht voll in Flammen.

Dezember 5, 2007

Traum der Ewigkeit (2)

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 8:12

Ich wollte auch mal eine sich komplett reimende Version, weil ich das irgendwie mehr mag.

Ich schreibe ihn auf,
und nehm dafür alle Schmerzen in Kauf.
Ich will nur, dass er nicht verfällt mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Ich träume ihn jede Nacht,
und hoffe, dass ihn irgendwer zu meinem Leben macht.
Ich will nur, dass er nicht verfällt mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Für ihn leuchtet nächtlich jeder Stern,
bin ich ihm auch nah, so ist er mir fern.
Ich will nur, dass er nicht verfällt mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Das Feuer brennt, was auch passiert,
ich weiß, dass mein Herz ihn niemals verliert.
Ich will nur, dass er nicht verfällt mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Ich glaube an ihn und spreche ihn aus,
Mein Schrei hallt schallend den Himmel hinauf.
Ich weiß, dass er niemals verfällt mit der Zeit.
Der Traum, der ewig bleibt.

Dezember 4, 2007

Traum der Ewigkeit (1)

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 10:53

Eher experimentell, so halb/halb reimend.

Ich schreibe ihn auf.
Ich weiß nicht für wen und wofür.
Ich will nur, dass er nicht verfällt mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Ich denke an ihn.
Jede Nacht träum ich, um ihn zu halten.
Ich will nur, dass er nicht verfällt
mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Jeder Stern leuchtet für ihn.
Alles dreht sich um seine Erfüllung.
Ich will nur, dass er nicht verfällt
mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Das Feuer brennt weiter.
Der Fluss plätschert und trägt ihn fort.
Ich will nur, dass er nicht verfällt
mit der Zeit.
Der Traum der Ewigkeit.

Ich glaube an ihn und spreche ihn aus,
Mein Schrei hallt schallend den Himmel hinauf.
Ich weiß, dass er niemals verfällt
mit der Zeit.
Der Traum, der ewig bleibt.

Dezember 1, 2007

Unmenschlichkeit

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 2:19

Lange Schatten ziehen sich,
Quer durch dunkle Ecken,
Gezeichnet nur von Neonlicht,
Kein Grund sich zu verstecken.

Hektik, Stress und wenig Zeit,
Niemanden hält es lange,
Wie Automaten stets bereit,
zu geben das Verlangte.

Uniforme Menschenrudel,
Urzeitlich und primitiv,
entfliehen dem Gedankenstrudel,
und handeln wieder instinktiv.

Die Liebe stört und lebt fortan
nur noch in Geschichten,
Das Herz ist nur noch ein Organ,
und darf nichts mehr berichten.

So lebt der Mensch, ganz seelenlos,
gesteuert von großen Firmen,
und kann sich trotz Gefühlen bloß
in Geldscheine verlieben.

Stadtwinter (Sonett)

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 2:17

Grau in Grau, Stein um Stein,
Die Menschenschlange beißt
jeden, der nicht weiter weiß,
Und verleibt sich ihre Beute ein.

Dunkle Schatten engen ein,
Reklamelichter leuchten weiß,
Alles dreht sich schnell im Kreis,
Gemeinsam lebt der Mensch allein.

Regen tropft von oben runter,
Die Sonne ist schon lange fort.
Neonlichter leuchten fern.

Nirgends lachen Kinder munter.
Keine Stimme hört man dort,
Tag und Nacht nur Autolärm.

November 22, 2007

Warten oder Rennen?

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 11:08

Vielleicht nicht so berauschend, aber ich kann es ja mal posten:

Wenn ich dich seh, dann wird mir klar,
das Leben wäre wunderbar,
wenn ich mit dir, nur wir beide,
für immer unser Leben teilten.
Doch denke ich, dass ich zu oft,
nichts mehr sage, und nur noch hoff’,
dass ich nicht tue, was ich sollte,
obwohl ich es schon immer wollte.

Was ich denke, weißt du nicht,
was ich fühle, fühlst du nicht.
Wenn ich dich sehe, siehst du mich nicht,
was ich dir flüster, hörst du nicht.

Ich löse mich von dem Gedanken,
meine Welt gerät ins Schwanken.
Ich steh nicht sicher, hab keinen Halt,
fühl mich schwach und fühl mich alt.
Wie soll ich’s sagen, wie soll ich’s nennen?
Soll ich warten oder rennen?
Bleibe ich in diesem Schmerz,
oder hörst du auf dein Herz?

September 16, 2007

Schmetterling

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 9:50

Ich wachte auf, so früh am Morgen,
Völlig frei und ohne Sorgen.
Mein Herz war warm und klopfte schnell,
Und die Vögel sangen hell.

Ich hab geträumt, ich sah uns lieben,
Wie zwei Schmetterlinge fliegen.
Hin und her geweht vom Wind,
Leicht wie Wolken es nur sind.

Du warst da, so nah bei mir,
Fort die Eile, fort die Gier.
Nur wir beide ganz allein,
So sollte es für immer sein.

Wie benebelt und betäubt,
Hast du mein kaltes Herz erfreut.
Lange konnte ich nicht mehr lachen,
Du konntest dem ein Ende machen.

Weich wie Watte, sanft wie Seide,
Wichtig sind jetzt nur wir beide.
Jede Trauer treibst du fort,
An einen weit entfernten Ort.

Deine Augen, sie sind wie Sterne,
Scheinen ihr Licht tief in die Ferne.
Auch wenn ich dich mal nicht mehr spür’,
In meinem Herzen bist du hier.

August 26, 2007

Year of Love

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 5:25

Hier mal ein Gedicht, welches wir für Englisch verfassen mussten, hab erst später erfahren, dass wir wohl auch ein anderes Thema als „Love“ nehmen durften, auch schon alt.

 

In summer it’s just to have always fun,
And hanging around in the hot burning sun.

In fall it’s every leaf you count,
And one thousand more flying aorund.

In winter it makes your eyes glow bright,
When you see the whole world covered white.

In spring it’s every small plant which grows,
To a tree that wants to give you new hope.

Every time in every year,
You see that love is always here.

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