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August 30, 2007

How to: Frauen verprügeln

Gespeichert unter: How to:, Youtube — mettness @ 12:06

Für alle, die es bisher falsch gemacht haben!

August 27, 2007

Scherbenwelt

Gespeichert unter: Nachgedacht, Texte — mettness @ 3:32

Manchmal denke ich, dass ich nichts in eurer Welt verloren habe. Eure Welt, Lügen, Fassaden und falsche Moral. Was soll ich mit euch anfangen?
Ich versuche euch zu folgen, diesen Weg einzuschlagen, den jeder für richtig anerkennt. Ich versuche diesen Weg für mich zu finden, doch je näher ich zu meinem Ziel komme, der perfekten Richtung, desto mehr von euren Abweichungen sehe ich. Es so zu machen wie ihr, es so zu machen wie du, bedeutet einfach nur, sich an anderen nach vorne zu ziehen, sie wegzuschieben. Meine Ideale sind zerstört, meine Träume, in welchen ich mich ach so lange geborgen fühlte, meine Träume sind zerrissen und beschmutzt durch eure Arroganz und eurer Seelenlosigkeit. Egoismus kann ich euch nicht vorwerfen, doch dass ihr euch nicht dafür schämt, zersprengt meine Gedankenwelt, welche eh schon zerteilt, erschüttert und dem Untergang geweiht ist.Je mehr ich nach meinen Hoffnungen griff, desto blasser wurde dieser Rauch der falschen Wahrheit, welchen es zu fassen galt. Nicht ich hab meinem Leben die Form genommen, ihr habt in den Rauch gepustet, auf dass er sich winde, sich auflöse. Was soll ich nun tun? Wo soll ich hin, wenn mein Ziel eine Sackgasse war? Nein, dieses Ziel war und ist viel mehr als eine Sackgasse. Es ist diese Falle, welche mir gestellt wurde. In Wahrheit gibt es kein Ziel, nur der ewige Kampf, mich durchzuschlagen, das ewige Verbittern, wenn meine Träume zerspringen. Ich kann ihre Scherben nicht auffangen, nicht zusammenfügen – nur die Erinnerung bleibt mir. Die Scherben, wie sie höhnisch in der Morgensonne glitzern, sie zeigen ihr wahres Gesicht, nichts als Abfall, an dem man sich schneiden kann. Ist eine gläserne Kugel noch so schön, noch so wunderbar perfekt, irgendwann kommt die Zeit um sich ihren Tribut zu holen, wer nicht an die Realität glauben will, der muss sie fühlen lernen. Ist es meine Schuld, wenn grüne Wiesen, rauschende Bäche und ein blauer Himmel durch meine Vorstellung der perfekten Welt geistern?
Was kann ich dafür, dass ich nur so leben möchte, wie es einem überall vermittelt wird? Wo ist der Sinn in dieser Hetzjagd gegen das Zerbrechen der eigenen Träume? Wo soll ich hin, wenn jeder glitzernder Orientierungspunkt sich nur als ein weiterer Haufen von Scherben herausstellt? Welche Hand kann ich ergreifen, wenn ich will, dass ich nicht wieder falle, falle, in diese schwarze Leere. Sie ist viel tiefer, wenn man vorher wie ein Vogel fliegen, träumen konnte. Doch jede Hand, welche einem nach oben helfen soll, jeder Windstoß unter den Flügeln, alles wird zu Rauch, schleierhaft, trügerisch und unergreiflich.
Wenn man nicht weiß wohin, weiß man auch nicht warum. Warum atme ich ein, warum atme ich aus? Warum lache ich, wenn ich in deine Augen blicke, warum schließt du sie, damit ich weine? Warum sieht die Träne auf deiner Wange aus wie eine von den tausenden Scherben, die einst meine Träume waren. Warum ist das tropfende Blut, zweifelsfrei durch seine Perfektion, durch seine anziehende Farbe gezeichnet, warum ist dieses Blut Bote des Unheils? Ein Mensch stirbt, wo ist er hin? Sein Lebenssaft, roter Wein, verläuft in die Welt, unbedeutend, trotzdem warnend. Aber wovor warnt es mich? Dieser Mensch ist tot, er ist tot für mich, vielleicht blutete er nur in meiner Welt, vielleicht soll ich ihm folgen.

Ich weiß nichts. Niemand weiß etwas. Aber ich fühle mich als Einziger schlecht. Ich will wieder Konturen sehen, feste Formen greifen können, keinen Rauch mehr, auch keine trügerischen Scherben. Wen soll ich fragen, wo mein Weg entlang geht? Werde ich je ein Ziel finden? Was ist, wenn ich am Ziel bin, setze ich mir dann ein neues Ziel? Es tut nichts zur Sache, solange ich nicht mal einen Traum habe, für den es sich leben zu lohnt, der nicht in Scherben zerbricht, sobald ich ihn ergreife.

Ich bin von nun an mein eigenes Ziel, so kann niemand mir den Weg versperren, an meinen eigenen Tränen kann ich mich nicht schneiden, sie sind keine Scherben, sie sind Erkenntnis. Ich werde meine eigene Hand ergreifen, ich werde alle Berge erklimmen, nur durch mich, durch die Steine, welche ich mir selbst zu Füßen lege. Ich pflastere meinen Weg, wer will, soll mir folgen, Pflastersteine halten tausende Schritte aus. Wenn ich den höchsten Berg erklimmt habe, häufe ich einen Größeren an. Wenn ich das Licht gefunden habe, lasse ich es heller scheinen, für all die, die das gleiche Licht suchen. Wenn ich dann fertig bin, werde ich auf den höchsten der höchsten Berge klettern, mich auf einen kleinen, moosbedeckten Felsen sezten, unter mir die Wolken schwelen sehen, und ich werde jede Nacht nutzen, um die Sterne zu zählen, welche auf ewig strahlen werden. Während ich die Sterne zähle, werden die Sterne Menschenleben zählen, welche vorüber sind.

Ich werde eins dieser Menschenleben sein. Doch neben mir werden keine Glasscherben liegen.

Bushido feat. D-Bo – Sieh in meine Augen

Gespeichert unter: Songtexte — mettness @ 10:52

Bushido:
Okay, man sagt die Augen sind der Spiegel meiner Seele
Und deswegen ist es dunkel an dem Ort, an dem ich lebe
In dem kleinen Platz hier drinnen ist es Herbst
Und an die Wand schreibe ich mit Blut einen Vers
Flieg, wenn du fliegen kannst, lieb, wenn du lieben kannst
Weil du nie kriegst, was du kriegen kannst
Dort kommen die Fremden und sie suchen den Größten
Höre auf dein Herz, denn du musst wählen zwischen Guten und Bösen
Mama, das ist die Nacht in der wir kämpfen
Und sie zwingen mich dazu, deswegen hasse ich die Menschen
In diesem harten Leben
Gibt es keinen Ort an dem ich frei sein kann, außer dann im Garten Eden
Ich hab Blasen an den Füßen, weil ich barfuss geh’
Wenn ich laufe, weine ich Salz, denn dieser Pfad tut weh
Ich wünschte Gott gibt mir ein Pflaster, damit Wunden heilen
Halte durch, denn man muss stark in diesen Stunden sein
Hier, nimm meine Hand
Bitte bleib bei mir, ich verliere meinen Verstand
Sie fangen meinen Mut und brechen meinen Widerstand
Denn sie haben Angst, weil ich Hoffnung in den Liedern fand

Hook:
(Look in these eyes, you’ll see the dark)
(Look in these eyes, you’ll see the dark)
(Look in these eyes, you’ll see the dark)
(That little space inside my heart)

D-Bo:
Komm und öffne deine Seele für die Tiefe meines Blickes
Eine Frage, die mich quält, warum in mir drinnen Krieg is’
Warum D-Bo nicht beliebt ist, wünsch’ mir schlechtes und ich krieg es
Hörst du diesen Beat, es flasht mich und ich lieb es
Wie die Kälte, die mir Kraft gibt, meine Welt sie wird verachtet
Bin kein Held, der in die Schlacht zieht, Hoffnung fällt, wenn man die Nacht sieht
Wer mit dem Teufel Schach spielt und als erster dann noch nachgibt
Wird wie ich ein kleiner Junge, der Nächte lang dann wach liegt
Werde kalt, so kalt, dass schon mein Herz erfriert
Bin alt, so alt, dass man den Schmerz verliert
Dass Kummer meine Hoffnung bricht, mein Lebenswille fast erlischt
Ein Nebel voller Sorgen meine Zukunftsträume ganz verwischt
Ihr Wichser habt mich umgebracht, bis gestern war ich jung und rough
Ein Pfiff in meiner Nachbarschaft und meine ganze Crew erwacht
Dunkle Augen, schwarze Kraft, Sorgen mindern ihre Macht
Das hat Mister Hartz geschafft, danke Deutschland, gute Nacht
Du hast unsere Wut entfacht und meinem Herz den Tod gebracht
Ein Hilfeschrei von unten, aber du hast dich nur totgelacht
Und nur, weil ich höflich bin, sage ich weiter guten Tag
Ich brauche ein Pflaster für die Seele, weil ich nicht verbluten mag

Hook (2x)

Ebay

Gespeichert unter: Youtube — mettness @ 10:16

Total genial und ohrwurmverdächtig! Besser als das Original auf jeden Fall. :>

Bäm!

Gespeichert unter: Youtube — mettness @ 10:13

Und in your face damit! Die Musik ist btw auch nice.

Wunderharke 5000!

Gespeichert unter: Youtube — mettness @ 10:09

Wo kann man die bestellen? Die kann dünne Zweige mit nassen Blättern gleichzeitig aufheben!

PPP – Potter Puppet Pals

Gespeichert unter: Youtube — mettness @ 10:05

Snape, Snape … Severus Snape.

Absolut geil gemacht, die Charaktäre sind mal 1:1 übertragen worden. :P

Auch geil, man beachte alle Details:

Wie das vorherige auch animiert, trotzdem mit viel Charm:

Das sind so meine drei Lieblinge aus der Reihe, der Rest kommt mir eher lieblos gemacht vor.

Nachtgeschehen

Gespeichert unter: Nachgedacht, Texte — mettness @ 12:14

Es ist spät, ich sollte müde sein, doch ich bin es nicht. Ich laufe hin und her, genauso durcheinander wie die Gedanken, die mir nicht aus dem Kopf weichen. Wenn ich nach denke, gucke ich nach oben. Doch ich sehe nur meine Zimmerdecke, warum gucke ich dann trotzdem hoch? Was erwarte ich zusehen? Ich könnte genauso gut auf meine Finger gucken. Langsam gehe ich zum Fenster, öffne es und blicke in das Nichts, was dort ist.

Ich atme tief ein, die erfrischende Kälte reinigt scheinbar meine Seele, meine Gedankenwelt und meinen Körper. Diese Stille, die sich in allem, was ich draußen sehen und fühlen kann, breitet sich in mir aus und versetzt mich in Zufriedenheit, die man nicht erfassen kann. Nichts regt sich, nichts bewegt sich. Es gibt keine Zeit, ich existiere also gar nicht. Die Laternen leuchten stumm, sind sie tot oder leben sie?

Wenn sie tot sind, warum wirken sie dann so einsam und verlassen? Warum glaube ich zu fühlen, dass sie dieses Bild der Nacht genauso spüren wie ich? In Reih und Glied stehen sie da, wie man sie aufgestellt hat, wie gepflanzte Bäume, nicht fähig, sich zu bewegen und die Welt zu sehen. Der Gedanke verlässt meinen Kopf und läuft sanft hinaus, so sanft wie die Laternen ihr künstliches Licht in die schlafende Welt senden …

Kein Auto fährt, kein Mensch bewegt sich, alles was sich bewegen könnte, fehlt. Wie ein frisch gemaltes Bild erstarrt die Nacht vor mir, doch berühre ich sie, verschmiert keine Farbe. Es ist, als ob die Welt, die ich sehe, von Schnee bedeckt ist. Schnee, der alle Formen bedeckt, sie zeitlos einfriert und für die Ewigkeit konserviert.

Ich blicke hinaus, es regt sich immernoch nichts. Beweise dafür, dass dies hier überhaupt das echte Leben ist, gibt es, wie immer, keine. Es gibt keine Gesetze, keine Zeit und keine Reaktionen. Die Welt könnte entlang der Wiese, die ich sehe, entzweibrechen, sodass ich durch die enstehende Spalte weitere Sterne sehen könnte. Niemand würde es bemerken, wäre es die Wirklichkeit? Was, wenn alle Menschen aufwachen und den Riss sehen? Es wäre nicht logisch, niemand wüsste, warum dies passiert ist. Man kann nicht darüber nachdenken, weil es keinen Sinn macht. Genauso könnte ich fliegen, die kühle Nacht an meinem Körper spüren, die Freiheit der Unwirklichkeit genießen, mein Leben hinter mir lassen. Doch meine Gedanken hindern mich. Denn auch wenn es nun keine Wahrheit zu geben scheint, weil niemand sie überprüfen kann, so bin da immer noch ich, der weiß, dass ich nicht fliegen kann, nicht der Realität entgleiten kann.

Wo meine Gedanken mich einsperren, da kann ich nur noch träumen. Träumen von einer Einsamkeit, die beim Gedanken an mich selbst alle Trauer vertreibt, jedes Verlangen nach anderen Menschen verdrängt und mich so auf den Flügeln der Freiheit tief in die Nacht hineinträgt, entflohen vor dem Tag, der die Gedanken rationalisiert und die Träume wegsperrt.

August 26, 2007

Year of Love

Gespeichert unter: Gedichte — mettness @ 5:25

Hier mal ein Gedicht, welches wir für Englisch verfassen mussten, hab erst später erfahren, dass wir wohl auch ein anderes Thema als „Love“ nehmen durften, auch schon alt.

 

In summer it’s just to have always fun,
And hanging around in the hot burning sun.

In fall it’s every leaf you count,
And one thousand more flying aorund.

In winter it makes your eyes glow bright,
When you see the whole world covered white.

In spring it’s every small plant which grows,
To a tree that wants to give you new hope.

Every time in every year,
You see that love is always here.

Vogelfrei

Gespeichert unter: Texte — mettness @ 5:15

Schon was älter, Anlass ist auch nicht mehr aktuell. :P

Ich bin frei. Ich kann wieder atmen, ich kann wieder die Luft atmen, die Luft, die mich vorher verhöhnte. Wie ein Vogel in einem Käfig saß ich, wartete ich, nichts passierte. Wolken zogen vorbei, Monde kamen, Monde gingen. Ich wartete nur. Dann tat ich es, meine Worte sollten meinen Käfig öffnen, deinen Käfig öffnen. Ich sprach – und schon nahm ich die Luft anders wahr. Ich sah die Welt nicht länger durch meinen Käfig, ich war frei. Doch deinen Käfig konnte ich nicht öffnen, du hast mich gehindert. Alles schien Vergebens zu sein, aber das war es ganz im Gegenteil. Ewigkeiten lang blickte ich durch mein Gitter in dein Gitter, sah dich, verehrte dich, vergötterte dich. Ich streckte meine Flügel, wollte zu dir, doch du hast mich abgeblockt, hieltest den Käfig geschlossen. Du sahst immer noch genauso aus, wie ich dich immer gesehen habe, doch du sprachst nicht mehr meine Sprache, du warst nicht mehr das, wonach ich mich einst sehnte. Du warst anders. Viel früher hätte ich den Käfig öffnen sollen, viel früher hätte ich es probieren sollen. Doch war die Zeit, welche ich damit verbrachte, an dich zu denken verschwendet? Nein. Ich habe zwar Tag und Nacht gewartet, gehofft, mich gesehnt, nur um dann enttäuscht zu werden, doch ich habe neue Kraft geschöpft. Je länger ich eingesperrt war, desto mehr verlor ich den Sinn für Freiheit. Jetzt kann ich auskosten, was mir entgangen ist. Es bedeutet mir jetzt viel mehr, fliegen zu können. Ich muss dich nicht mehr angucken, ich weiß, ich habe keine Chance bei dir. Doch ich weiß auch, dass ich nicht dich wollte, ich wollte dieses Wesen, welches ich mir all die Zeit durch die Gitterstäbe ersehnte. Doch du bist anders als früher, ich bin froh und traurig zugleich deswegen.
Jetzt spüre ich meine Flügel, ich werde getragen von der Freiheit, geführt von der neuen Hoffnung und begleitet vom Glück. Ich kann die Natur hören, den Wind fühlen, den Sommer schmecken, die Blumen riechen. Und ich sehe weitere Wesen. Ein Meer von solchen, nicht in Käfigen, frei, fröhlich, erreichbar. Ich muss nicht mehr darauf hoffen, dass Gitter schwinden und Mauern einstürzen, meine Flügel tragen mich fort in eine Welt, in der ewig Sommer herrscht, ewig Blumen sprießen, ewig Leben ist.

Hast du dich schon mal frei gefühlt? So richtig frei? Bist du in deinen Träumen schon über den endlosen Ozean der untergehenden Sonne entgegen geflogen? Ich fühle mich schwerelos, meine Ketten sind zerrissen, nichts hält mich mehr bei dir. Ich frage mich, ob ich überhaupt noch zu irgendjemandem will, ich will nie wieder landen. Denn wenn ich mich irgendwo festsetze, gebe ich meine neugewonnene Freiheit auf. Für wen würde sich das lohnen? Für dich? Was, wenn du wegfliegst? Dann bin ich wieder allein, wieder enttäuscht. Nein, mein neues Leben ist der Flug, mein Atem der Wind, meine Liebe die Freiheit.

Auch wenn ich all das nur erträumen kann, nie die Wolken schmecken werde, sobald auf einer Wiese liege und mich von der Sonne wärmen lasse, sobald dann eine Feder fallen wird, ich werde wissen, dass sie für mich ist. Die Feder steht für meine Freiheit.

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